Wood Planks

Übersicht des Projekts

Ein Holzboden Material, erstellt in Adobe Substance Designer als Semesterleistung im Fach „Creative Coding“, Juni 2024.

Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, und musste mit verschiedenen Ansätzen experementieren, bis ich ein Material hatte, mit dem ich zufrieden war.

Das Material ist ausgiebig parametrisiert, was bedeutet, dass viele Aspekte angepasst werden können: der Aufbau der Bretter, die Anzahl an Knoten, die verschiedenen Schäden, die Farben, etc.

Dies sind die Texturen, die das Material ausmachen. Der schwarze Balken ist die „Metallic“ Textur. Da das Holz nicht aus Metall besteht, habe ich mich dazu entschieden, diese Werte auf null zu lassen.

Die sehr helle Textur ist die Roughness Map. Die dunklen Streifen und Punkte sind jene Elemente, die das lich ein wenig reflektieren.

Update nach dem Feedback des Dozierenden: anscheinend habe ich beim Rendering die normal Map invertiert, deswegen passt das Licht wohl nicht :s

Erfahrungen mit prozeduralem Workflow

Das Arbeiten mit Substance Designer so wie – in anderen Projekten – mit prozedural / Code-generierten Darstellungen hat in mir eine Liebe für prozedurale Workflows erweckt. Es ist immer beruhigend, wenn man weiß, dass ein Schritt nicht final, in Stein gemeißelt ist, sondern dass man zurückgehen kann, selbst an frühen Schritten des Prozesses Änderungen vornehmen kann.

Natürlich gibt es eine Zeitspanne, in der man sich an das Programm gewöhnen muss, die Reihenfolge der Operationen durchdenken… wenn sie nicht stimmt, und Änderungen vorgenommen werden müssen muss oft viel umstrukturiert werden… Aber die Möglichkeiten und seelische Ruhe, die der Workflow verleiht finde ich sehr angenehm!